Eine Gefahr ist eine Situation, ein Zustand oder eine Sache, die den Arbeitnehmern Schaden zufügen kann. Gefahren am Arbeitsplatz lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen:
- Sicherheitsgefährdungen: Diese können zu Unfällen führen, die körperliche Verletzungen bei den Arbeitnehmern zur Folge haben.
- Gesundheitsgefahren: Sie können zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, von kleineren Problemen wie Kopfschmerzen oder Hautausschlägen bis hin zu ernsteren, lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs.
Eine Gefahr ist die Möglichkeit eines Schadens, während ein Risiko die Wahrscheinlichkeit darstellt, dass ein Schaden tatsächlich eintritt. So ist zum Beispiel ein nasser Fußboden eine Gefahr, aber das Risiko variiert je nachdem, wie oft er betreten wird und ob er gereinigt oder mit Warnschildern versehen ist.
Hier sind 5 häufige Arten von Gefahren, die wir erwähnen könnten:
Es gibt einfache Möglichkeiten, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu erkennen, z. B:
Um Gefahren am Arbeitsplatz vorzubeugen, muss man immer einen Schritt voraus sein. Regelmäßige Risikobewertungen helfen dabei, potenzielle Gefahren zu erkennen, und die Einführung von Kontrollmaßnahmen wie Schutzvorrichtungen oder die Verwendung der richtigen Ausrüstung sorgen für mehr Sicherheit. Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter darin geschult sind, Gefahren zu erkennen und sichere Praktiken anzuwenden.
Ermuntern Sie Ihr Team, Beinaheunfälle und Zwischenfällezu melden - dieseBeinaheunfälle können Probleme aufzeigen, bevor sie wirklichen Schaden anrichten. Ein sauberer und organisierter Arbeitsplatz trägt ebenfalls zur Unfallverhütung bei. Schließlich sorgen Inspektionen und Audits dafür, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf dem neuesten Stand bleiben und neue Risiken frühzeitig erkannt werden.
Bei der Sicherheit am Arbeitsplatz wird immer wieder darüber diskutiert, ob Unfälle hauptsächlich durch Gefahren oder durch menschliches Versagen verursacht werden. Während Gefahren - wie freiliegende Drähte oder giftige Chemikalien - gefährlich sind, sind die meisten Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen, z. B. auf Ablenkung oder Eile.
Untersuchungen zeigen, dass etwa 80 bis 90 % der Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Dies geschieht, wenn sich die Arbeitnehmer in mentalen oder emotionalen Zuständen befinden wie:
Auch wenn die Gefahren unter Kontrolle sind, kann es zu Unfällen kommen, wenn ein Arbeitnehmer abgelenkt ist oder nicht aufpasst. Eine gut geschützte Maschine kann zum Beispiel nicht verhindern, dass sich jemand verletzt, wenn er in der Eile unvorsichtig in einen gefährlichen Bereich greift.
Herkömmliche Sicherheitssysteme konzentrieren sich auf die Gefahren, lassen aber oft den größeren Zusammenhang außer Acht - das menschlicheVerhalten. Menschen brauchen Werkzeuge und Strategien, um wachsam zu bleiben und zu erkennen, wann sie Gefahr laufen, einen kritischen Fehler zu machen. Programme wie SafeStart betonen, wie wichtig es ist, diese Zustände zu steuern, um Unfälle zu vermeiden.
Der Wechsel des Sicherheitsparadigmas von der ausschließlichen Fokussierung auf Gefahren hin zum Umgang mit menschlichem Versagen erfordert einen Ansatz zur Verhaltensänderung. Programme wie YOUFactors spielen dabei eine Schlüsselrolle:
YOUFactors verfolgt einen verhaltensorientierten Ansatz zur Verringerung menschlicher Fehler, indem es sich auf den Aufbau von Sicherheitsgewohnheiten durch praktische, einfach zu verwendende Tools konzentriert. Anstatt sich nur auf herkömmliche Schulungen zu verlassen, nutzt YOUFactors digitale Stupser-kleine Erinnerungshilfen, die die Mitarbeiter während ihres Arbeitstages auf mögliche Risiken aufmerksam machen. Diese Hinweise ermutigen die Mitarbeiter, ihren mentalen Zustand (z. B. Müdigkeit oder Frustration) zu überprüfen und ihre Handlungen entsprechend anzupassen, um kritische Fehler zu vermeiden, bevor sie passieren.
Zusätzlich zu den Nudges bietet YOUFactors mundgerechte microlearning an, die in nur wenigen Minuten sicherheitsrelevante Verhaltensweisen verstärken. Diese Module sorgen dafür, dass das Sicherheitstraining ansprechend und leicht zugänglich ist und wichtige Lektionen im Gedächtnis der Mitarbeiter verbleiben. Im Laufe der Zeit tragen diese kleinen, beständigen Interventionen dazu bei, dass Sicherheit zur zweiten Natur wird, so dass die Mitarbeiter instinktiv sicherere Entscheidungen treffen, selbst in Situationen mit hohem Druck.
Dieser Ansatz geht über die herkömmliche Gefahrenkontrolle hinaus, indem er sich mit dem menschlichen Element der Sicherheit befasst und sicherstellt, dass die Mitarbeiter mit den nötigen Mitteln ausgestattet sind, um aufmerksam, konzentriert und sicher zu bleiben.
Um die Sicherheit am Arbeitsplatz wirklich zu verbessern, müssen wir uns nicht mehr nur auf die Gefahren konzentrieren, sondern auch das menschliche Versagen berücksichtigen. Die meisten Unfälle ereignen sich aufgrund von Verhaltensweisen wie Eile oder Ablenkung, nicht nur wegen unsicherer Bedingungen. Tools wie YOUFactors helfen den Arbeitnehmern, diese Gewohnheiten zu erkennen und durch einfache Erinnerungen und schnelle Lerneinheiten zu ändern. Durch die Konzentration auf Verhaltensänderungen trägt YOUFactors dazu bei, Sicherheit zu einem natürlichen Bestandteil der Arbeit zu machen, Fehler zu reduzieren und ein sichereres Arbeitsumfeld für alle zu schaffen.